03.09.2016 Dorfrundgang Eichstetten mit Dorfmuseum
gemeinsam mit der Hachberg-Bibliothek e.V

Eichstetten – ein Dorf mit Tradition

 

Die Hachberg-Bibliothek und der Schwarzwaldverein Emmendingen hatten am Samstag, den 03.09.2016, zu einem Besuch des Dorfmuseums Eichstetten mit Rundgang in Eichstetten eingeladen.

Frau Annerose Bauer von der Hachberg-Bibliothek war durch ihren Einsatz beim Hochburg-Verein gebunden, so dass der 1. Vorsitzender des Schwarzwaldvereins Emmendingen, Wieland H. Valasek die Gruppe anführte.

In Eichstetten, beim Dorfmuseum, wurde die Gruppe von Frau Anette Hornecker, der 1. Vorsitzenden des Dorfmuseums mit einem vorzüglichen Jubiläumswein begrüßt. In einem kurzen Abriss zur Geschichte des Hauses, einem ehemaligen Schulgebäude, erklärte sie die Anfänge des Dorfmuseums und die daraus resultierenden Aktivitäten.

Bereits im Jahre 2013 konnte das Museum sein 25. Jähriges Bestehen feiern.

Die Dorfführung übernahm die studierte Archäologin Valerie Schoenenberg, die mit großer Sachkunde den Teilnehmern das traditionsträchtige Eichstetten nahebrachte.

In dem 2 ½-stündigen Rundgang wurde zunächst die Aussichtsplattform erstiegen und geologische und prähistorische Abläufe von Eichstetten erklärt, um dann Richtung Jüdischen Friedhofs zu gehen. Auch hier erfolgte eine ausführliche Darstellung der jüdischen Kultur. Nun begann der Aufstieg zur „Burg“. Vor langer Zeit soll hier eine Burg gestanden haben, die Fundamente sollen noch nachgewiesen sein. Ein herrlicher Rundblick wurde noch durch einen Jungwinzer versüßt, der der Gruppe einen Umtrunk kredenzte.

Nach dem Besuch der Kirche, wurde das daneben liegende Rathaus den Besuchern nahegebracht, um dann im Bereich die noch vorhandene Bebauung der ehemaligen nördlichen Ortsgrenze zu erkennen. Über die Zehntscheuer ging es zurück, wo bei der Bebauung in der Hauptstraße mit ihren steilen Lösswänden auch noch ein Thema war.

Im Dorfmuseum war nun eine ausführliche Besichtigung angesetzt.

Frau Hornecker und Frau Schoenenberg gaben der Gruppe berede Anschauungen, wie sich vor vielen Jahren das dörfliche Leben am Kaiserstuhl abspielte.

Eine Bildergalerie veranschaulichte diesen Werdeprozess ausführlich.

Den Abschluss bildete ein ausgiebiges Vesper im Dorfmuseum.

Gestärkt mit Speis und Trank, so wie im geistigen Sinne, machte sich die Gruppe auf den kurzen Heimweg.

Bilder und Text von Wieland

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