Echt Hochschwarzwald

Kunstwerke des Herrgottsschnitzers im Schwarzwald

 

Am Sonntag, den 28.5.2017 stand auf dem Jahresprogramm des Schwarzwaldvereins Emmendingen eine ca. 12 km lange Wanderung um den Thurner auf der Agenda.

Wanderführer Ratold Moriell hatte eine schöne, landschaftlich abwechslungsreiche Wanderung, gespickt mit Kunstwerken des Herrgottsschnitzers im Schwarzwald, herausgearbeitet.

Start der 25-köpfigen Wandergruppe war der Parkplatz beim Thurner an der B 500.

Über den Hof Kuhnenbach und das obere Jostal führte der Wanderweg an der 1.000 Höhenmetermarke Richtung Waldau. Ein wunderschöner Rastplatz mit Wassertretstelle lud zur kurzen Rast ein.

In Waldau wurde die Kirche St. Nikolaus besichtigt, die im 18. Jahrhundert von dem Abt Steyrer in Auftrag gegeben wurde und vom dem „Herrgottschnitzer“ Matthias Faller im Barockstil ausgestaltet wurde.

Über einen steilen Wiesenpfad erreichte man die westliche Seite von Waldau um dann durch den Wald den Lorenzenhof zu erreichen. Kurz davor öffnete der Himmel sein Schleusen und es begann heftig zu regnen. Einige Teilnehmer schworen „Stein und Bein“ sich nicht mehr auf das gute Wetter im Tal zu verlassen und künftig immer Regenschutz mitzuführen.

Nach kurzem Unterstand ging es weiter und man überquerte beim Konradenhäusle die Jostalstraße. Hier musste erneute ein Regenguss abgewartet werden, ehe man die Kapelle am Doldenhof erreichte. Über einen weiteren Anstieg erreichte man den Westweg, der hier um den Doldenbühl führt. Kurz danach erreichte die Gruppe den Thurner, wo die Kapelle St. Wolfgang besichtigt wurde. Auch hier befinden sich Figuren von Matthias Faller.

Ein besonders Kleinod ist die Nachbildung des „Sarner Jesuskindes“ in der Mitte des Altares.

Bei der Schlusseinkehr im Thurner Wirtshaus war von Regen keine Spur mehr. Es schien die Sonne und man konnte draußen den Wanderabschlussgenießen.

Bei der Rückkehr nach Emmendingen musste man feststellen, dort hatte es nicht geregnet und war 33° heiß.

                                                                                                          Bericht: Wieland H. Valasek

                                                                                                            Bilder: Wieland H. Valasek

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