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Josef Seger Tour am Kandel

am vergangenen Sonntag, 06.11, starteten 14 Mitglieder des Schwarzwaldverein Emmendingen zur Kandelumrundung auf dem Josef-Seger-Weg.

 

Heiberger Felsen mit Aussicht auf das Elztal und Hornisgrinde, höchster Berg des Nordschwarzwaldes
Unterhalb der Sattelhöhe am Heiberger Felsen vorbei mit super Aussicht in das Elztal und bis zur Hornisgrinde führte der Weg am Kandelfelsen vorbei.

 

Sage des Kandelfelsen in der Walpurisnacht- Hexenbesen am nächste Morgen

1981 kam es hier zu einem massiven Felssturz.

Ein Teil der Feufelskanzel brach ab und liegt nun Richtung Tal.

 

Thomas Hütte- Panoramablick Alpen und Vogesen

Über die Felsentrümmer ging es weiter machten wir einen Abstecher zur Thomas-Hütte.

Mit Blick von den Alpen bis zu den Vogesen wurde eine kurze Rast eingelegt.

Den "Fensterli-Wirt" haben wir gestreift, wir wollten das neue Kandelhotel ausprobieren.

Dort hing leider nur lapidar ein Zettel "Wegen Krankheit geschlossen".

Kurzentschlossen sind wir dann in der Gastronomie auf halber Höhe zurück nach Waldkirch eingekehrt und haben uns u. a. die legendäre Schwarzwäler Kirschtorte schmecken lassen.
Autorin Dagmar Jäger

Wanderwoche im Antholzertal in Südtirol, 11. September-18. September 2022

Autor: Wieland H. Valasek

 

In diesem Jahr führte die Wanderwoche des Schwarzwaldvereins Emmendingen vom 11. bis 18.September ins hochgelegene Antholzertal. Im Hotel „Wildgall“ (1560 m), ca. einen Kilometer vom Biathlon-Stadion entfernt, bezog die Wanderschar ihr Quartier.

Das Antholzertal liegt im Naturpark Rieserferner-Ahrn an der Grenze zu Österreich.

 

Nach Belegung der Zimmer wurde zum Abendessen eingeladen und ein tägliches italienisches Vorspeisenmenü gab bereits einen Vorgeschmack auf eine vorzügliche Küche im Laufe des Aufenthalts. Nach dem Abendessen wurde täglich der nächste Wandertag besprochen.

 

Zweiter Tag: Mit dem Bus ging es zunächst zum Biathlon-Stadion, welches besichtigt wurde, um dann in die erste gemeinsame Wanderung einzusteigen. An der Südseite des Antholzer Sees ging es bis zum Gasthof Enzianhütte (hier ist auch die Ampelregelung für den Einbahnverkehr zum „Staller Sattel“ (2052 m), an der Grenze zu Österreich. Jetzt wurde es schweißtreibend, denn nun stand ein 250 Höhenmeter steiler Anstieg zur Steinzgeralm an. Bei strahlendem Sonnenschein wurde die Alm mit dem Gasthof erreicht und eine ausgiebige Vesper eingenommen. Ein unglaubliches Panorama bot sich der Wandergruppe, dazu ein herrlicher Blick auf den See. Über den Wirtschaftsweg ging es dann bequem hinunter, um dort auf den Wanderweg vom Staller Sattel zu treffen. Der wunderschöne Wald- und Wanderweg führte wieder zu Enzianhütte. Jetzt wurde am See aber die Nordseite der Umrundung gewählt. Vor dem Biathlon-Stadion wurde über einen Loipenweg der Antholzer-Wanderweg Nr. 1 erreicht, um dann nach 1500 Metern wieder direkt ans Hotel zu gelangen.

 

Dritter Tag: Der Höhepunkt der Wanderwoche: Mit dem Bus ging es über Toblach zum Misurina See (Provinz Belluno) und dann über die Mautstraße hinauf zur „Auronzo-Hütte“ (2340 m NN). Von dort aus konnte die Wandergruppe einen ersten gewaltigen Ausblick auf die „Drei Zinnen“ genießen. Leider war dieses ganze Geschehen mit einer wahren Völkerwanderung verbunden, was leider ein wenig störte. Gemeinsam wurde die erste Etappe auf dem Wanderweg 101 bis zur Lavaredo-Hütte in Angriff genommen. Für die Genusswanderer gab es hier die kleine Variante an den „Drei Zinnen“. Ein Aufstieg auf den Paternsattel (2454 m). Hier genoss man einen herrlichen Blick in die 500 Meter hohen Nordwände der Drei Zinnen und das herrliche Bergpanorama. Ein wunderschöner Blick nach Norden zur Dreizinnenhütte rundete diese Aussicht ab. Über eine andere Route wurde wieder zur Lavaredo-Hütte gewandert. Zurück ging es erneut über den Wanderweg 101 zur Auronzo-Hütte.

Die Gruppe um Wieland nahm auch den Aufstieg zum Paternsattel, um dann weiter zur Dreizinnenhütte (2438 m) zu wandern, wo eine entsprechende Rast eingelegt wurde. Über den Wanderweg 105 erfolgte die zweite Etappe der Umrundung der „Drei Zinnen“. Zunächst ging es steil bergab bis zum Talboden (1960 m) unterhalb der „Drei Zinnen“, um dann zum „Col Forcellina (2236 m) aufzusteigen. Hier entspringt auch die Rienz, der Fluss der das Pustertal durchfließt und bei Brixen in den Eisack mündet. Kurz danach wurde die „Langalm“ (2283 m) erreicht. Nach kurzem Halt wurde nun das letzte Stück der ca. 14 Kilometer langen Umrundung in Angriff genommen. Zunächst musste noch die Mitterscharte erklommen werden, um dann nach einigen hundert Metern wieder den Parkplatz mit unserem Bus bei der Auronzohütte zu erreichen.

Ein grandioser Rundweg um die „Drei Zinnen“ lag hinter der Gruppe, dazu herrschte strahlender Sonnenschein. Die Herzen und die Seelen schwelgten angesichts der überragenden Eindrücke. Der Bus brachte dann die Wanderschar wieder ins Hotel zurück.

 

Vierter Tag: In der Nacht hatte das Wetter umgeschlagen und es hatte ein wenig geregnet. Bei einem Blick vom Balkon konnte man erkennen, die Wolkendecke lag bei ca. 2000 Höhenmetern. Mit dem Bus ging es zunächst zur Steinzger Kapelle, um von hier aus die beiden Wanderungen zu starten. Eine Anmerkung zur Beschilderung in Südtirol: Im Gegensatz zu den wunderbaren Beschilderungen im Schwarzwald, verwendet man dort „dunkelbraune Holzschilder, auf denen die Wanderwegnummern stehen, dazu rot-weiß-rote Markierungen. Wenn es nun geregnet hat, sind die Holzmarkierungen ganz dunkel und schlecht zu lesen. Man muss schon ganz nah daran hinschauen, um die richtige Wegemarkierung zu erkennen, vor allem wenn es sich um Wegekreuzungen handelt.

Aus der Wanderkarte war ersichtlich, dass der Weg Nr. 10 zur Schwörzalm (1680 m) ziemlich steil nach oben ging. Daher wurden zwei Gruppen gebildet. Die Gruppe um die Wanderführerinnen Ingrid und Walli nahmen den so genannten „Franzosensteig“ mit der Nummer 11. Dieser führt auf der Nordseite des Tales oberhalb der Talgemeinden Antholz-Ober-, Mittel- und Niedertal entlang. Aber auch hier sind kleine, knackige Anstiege und Abstiege an der Tagesordnung. Nach 9 Kilometern erreichte die Gruppe Niedertal, von wo aus es nach einer Kaffeepause mit dem Bus wieder zum Hotel zurückging.

Die Gruppe Wieland nahm den steilen, aber mit wunderschönen Ausblicken ins Tal ausgestatteten Steig hinauf zu Schwörzalm, die man nach einer Stunde erreichte. Dort wurde eine Trinkpause eingelegt. Der Weg führte nun weiter leicht bergan, um dann auf den „Mittertaler Höhenweg Nr. 12“ zu treffen. Über einen breiten Naturweg ging es nun stetig nach oben, um über eine Brücke den Klammbach-Wasserfall zu queren. Plötzlich wies der Wegweiser nach links und jetzt begann eine herrliche Wanderung über Stock und über Stein, hinauf und herunter und plötzlich standen die Wanderer vor den Geröllmassen des Egger-Wasserfalls. Eine Furt führte durch das Geröllfeld. Da der Eggerbach nicht viel Wasser führte, war das kein Problem, aber bei starken Niederschlägen, wären da wohl einige Schwierigkeiten entstanden. Nach einiger Zeit öffnete sich der Wald und eine wahre wasserlose Geröllwüste von gut 300 Meter Breite war zu durchqueren. Danach begann wieder ein 120 Meter Höhenanstieg zur Kumpflalm (1653 m), wo eine ausgiebige Rast eingelegt wurde. Über den Wanderweg 12 ging es dann zurück nach Mittertal, wo in einem schönen Café eine kurze Rast eingelegt wurde, um dann mit dem Bus wieder ins Hotel zurück zu kehren. Eine 12,5 Kilometer lange, teilweise anstrengende Wandertour lag hinter der Gruppe, doch die zufriedenen Gesichter zeigten: es hatte sich allemal gelohnt.

 

Fünfter Tag: Heute war der Kulturtag angesagt. Mit dem Bus ging es zum Bahnhof Olang und mit der Pustertalbahn bis nach Mühlbach. Von dort mit dem Bus weiter nach Neustift.

Durch den Ort und die Rebanlagen führte der kurze Weg zum Kloster Neustift (Weltkulturerbe), wo eine eindrucksvolle Führung der gesamten Gruppe die imposante Klosteranlagen, die Bibliothek und die Kirche nahe brachte. Eine Verkostung der eigenen Weine des Klosters durfte nicht fehlen. Es ging wieder bergauf zur Bushaltestelle, um dann die wenigen Kilometer nach Brixen zu fahren.

Brixen, die drittgrößte Stadt in Südtirol mit ihren herrlichen Gassen und Laubengängen, war ein Genuss und die Zeit verging wie im Flug. Vom Bahnhof aus ging es nach Franzenfeste, um dort den Zug der Pustertalbahn nach Olang zu nehmen. Mit dem Bus ging es wieder zurück ins Hotel.

 

Sechster Tag: Heute stand eine Wanderung am Staller Sattel (2052 m) und an der Grenze zu Österreich auf dem Programm. Da die Passstraße sehr eng und kurvenreich ist (ab Ende Oktober bis meistens Pfingsten ist dieser Pass gesperrt), gibt es eine Besonderheit am Staller Sattel. Es ist seine Einbahnregelung: Wechselweise zur halben und zur vollen Stunde wird der Verkehr für dann 15 Minuten in die jeweils andere Richtung freigegeben. Die Gruppe um Wieland fuhr um 9.30 Uhr hinauf und die Gruppe um Ingrid und Walli um 10.30 Uhr. Hier oben am Sattel war es sehr zugig und deshalb ging die Gruppe Wieland flott zum Heldenkreuz (1. Weltkrieg, bereits österreichisches Gebiet) und weiter zum Obersee (2016 m) auf der nördlichen Seite bis zur Staller Alm, wo in der Ausserwegerhütte eine Rast eingelegt wurde. Man machte sich auf den Rückweg, um dann die andere Gruppe zu treffen und ihnen die eigenen Eindrücke zu schildern. Der Obersee wurde nun auf der Südseite umrundet und an der Oberseehütte wurde noch einmal kurz Rast gemacht, um dann wieder zum Staller Sattel zurückzuwandern. Über den Wanderweg Nr. 1 ging es jetzt zu Tal. In wunderschönen Serpentinen, die auch einige Male die Passstraße kreuzten, ging es hinunter. Kurz vor dem Antholzer See wurde in der Enzianhütte noch eine zünftige Rast eingelegt. Auf der Nordseite führte der Weg zurück Richtung Biathlon-Stadion, von wo aus man dann wie am zweiten Tag wieder durch den Wald zurück zum Hotel gelangte. Diese 17 Kilometer lange Tour war eine tolles Erlebnis, vor allem da der Himmel nach kurzem Regenschauer wieder aufriss und den Blick auf die Riesenferner Berge und den Antholzer See freigab.

 

Siebter Tag: Der Morgen hatte eine Überraschung parat: Es hatte bis auf 1800 Meter herunter geschneit. Da wo wir gestern noch waren, war es weiß geworden. Daher nutzte man diesen Tag zur freien Gestaltung. Einige Wanderfreunde erkundeten noch einmal den Einsertalweg nach Niedertal, einige fuhren nach Toblach/Innichen und der größte Teil macht Bruneck ein wenig unsicher. Auch eine schöne Stadt im Pustertal, die mit ihrer reichen, habsburgischen Vergangenheit prahlen kann.

Nach dem Abendessen stand dann leider das Kofferpacken auf dem Programm.

 

Achter Tag: Der Bus stand bereit, die Gruppe wieder nach Emmendingen zu befördern. Beim Einladen der Koffer, schneite es ein wenig und so fiel der Abschied von dem schönen Hotel „Wildgall“ nicht so schwer. Im ganzen Hotel waren Bilder von Biathleten zu sehen, denn das Hotel wird sehr stark von Nationalmannschaften des Biathlons genutzt. In unserer Woche war die lettische Nationalmannschaft zum Sommertraining zugegen.

Pünktlich um 8.30 Uhr fuhr der Bus los, um über den Brenner, Innsbruck, Arlbergtunnel, Pfändertunnel bei Lindau wieder deutsches Gebiet zu erreichen.

Entlang des Bodensees, Höllental, Freiburg wurde Emmendingen gegen 19.00 Uhr erreicht und eine schöne Wanderwoche war zu Ende.

 

Gesundheitstag auf dem Emmendinger Marktplatz, 10. September 2022

Wie wichtig Bewegung und geistiges Training ist, erfuhren wir auf dem Gesundheitstag in Emmendingen.

So bauten wir als Erster unseren Stand auf, 9:30 Uhr und waren die Ersten, die den Stand fachgerecht ins Auto luden!

 

Was Sport bedeutet, erfuhren wir auch hier:

Sport= Lebenszeitsgewinn

7 Minuten sportliche Betätigung bedeutet, dass wir eine 1 Minute längere Lebenszeit genießen können. Also auf geht´s, Schuhe schnüren und mitlaufen.

 

Trotz des angekündigten Regen blieb es während des Tages von 10 Uhr bis 17 Uhr trocken. Erst danach fing es an leicht zu regnen.

Einige unerschrockene Besucher, davon einige Mutige, bewegten sich sportlich bei den angebotenen Gesundheitsvorträgen auf der Großbühne auf dem Marktplatz, und kamen auch zu unserem Stand.

Vieles war an unserem Stand, ganz in grün gekleidet, siehe untere Bilder, und die Besucher interessierten sich besonders für die neuen Rundwanderwegen.

Einige kannten diese schon, da die lokale Zeitung davon berichtete.

Auch Anfragen von Familien mit Kindern waren darunter, die sich für geplante Touren interessierten.

So schlug Winfried Scherer den Wieselweg vor.

Insgesamt konnten wohl 5 neue Mitglieder gewonnen werden.

Genaueres wird später noch zu erfahren sein.

Nächster Auftritt ist dann auf dem Naturparktmarkt am 24.September an der Landvogtei in Emmendingen.

Wer dabei sein will, meldet sich per EMail bei Wieland H. Valasek, schwarzwaldverein-emmendingen@gmx.de

Autor Text und Bilder: Daniel Hohwieler

 

Macht weiter so! Vielen Dank!

Gesamtsieger Neumitgliederwerbung 2022

Vielen Dank an alle, die dies ermöglicht haben!

Hallo liebe Wanderfreundinnen und Wanderfreunde!

Der Schwarzwaldverein Emmendingen e.V. hat Grund zur Freude!!!

Bei der gestrigen 153. Jahreshauptversammlung des Schwarzwaldhauptvereins
in Laufenburg/Hochrhein, wurde der Schwarzwaldverein Emmendingen für seine erfolgreiche
Vereinsarbeit auf dem Sektor der Neuwerbungen im Jahre 2021 mit dem 1. Platz ausgezeichnet.

Der Schwarzwaldverein Emmendingen dankt allen Wanderfreundinnen und Wanderfreunden, die
zu dieser mehr als erfolgreichen Vereinsarbeit beigetragen haben.

Auch das Jahr 2022 ist schon wieder sehr erfolgreich angelaufen mit den Neuwerbungen.

Bitte, liebe Mitglieder lasst nicht nach in Euren Bemühungen, neue Mitglieder zu gewinnen.

Für jedes neues Mitglied gibt es einen Werbepunkt (Familienmitglieder = 2 Werbepunkte).

Diese Werbepunkte können dann beim Hauptverein in Freiburg eingelöst werden.

U.a. kann man mit einem Punkt eine der neuen Wanderkarten: 1:25.000 des Schwarzwaldvereins kostenlos erwerben (Wert: 8,50 €).

Wir möchten auch im Jahre 2022 wieder ganz vorne liegen mit unseren Neuwerbungen.

Auch vor allem darum, weil wir am 24.6.2023 in Emmendingen die 154. Jahreshauptversammlung des Schwarzwaldhauptvereins ausrichten.

Der Schwarzwaldverein Emmendingen zählt auf Euch, bitte helft und unterstützt uns.

Mit freudigem Dank

Euer/Ihr Wieland H. (Valasek), Emmendingen, 26.6.2022

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Franz-Göttler-Weg von Triberg nach Hornberg- 

Auf den Spuren von Robert Gerwig

Sonntag 04. Spetember 2022

Ehemaliger Bahnmitarbeiter, Wegewart und Wanderführer Winfried Scherer hatte bei seiner Wanderung am Sonntag, den 4.9.2022 sich diesmal den Franz-Göttler-Weg der über 10,5 km von Triberg nach Hornberg führt, zum Wandergebiet gemacht und 23 Wanderfreunde begleiteten ihn.

 

Viele Tunnel, die bewundert werden- Robert Erwig, Erbauer der Schwarzwaldbahn

Allein die Anfahrt mit der Bahn ist schon ein Erlebnis. Von Hornberg nach Triberg müssen 39 Tunnel durchquert und rund 650 Höhenmeter überwunden werden.

In Triberg wurde zunächst das Ehrenmal des Erbauers der Schwarzwaldbahn „Robert Gerwig“ besucht, um dann eine ehemalige Dampflok der Reihe „50“ zu bewundern.

Dieser Lokomotiventyp gehört zu den gelungensten Konstruktionen der Deutschen Reichsbahn.

 

Jetzt aber wurde es erst, denn nun begann die 10,5 km lange Wanderung auf dem Franz-Göttler-Weg.

Gleich zu Beginn müssen wir einen größeren Anstieg überwinden und die Temperaturen sorgen dafür, dass wir ganz schön ins Schwitzen kommen.

Nach ca. 30 Minuten erreichen wir eine Gedenktafel für Franz Göttler.

Die Strecke führt ausschließlich über wunderschöne Wanderpfade und über keinen einzigen Waldwirtschaftsweg.

Wurzeln kreuzen den Weg! Füße anheben also nicht vergessen, denn es herrscht Stolpergefahr.

Es geht bergauf und bergab, immer entlang der Gutach und der B33.

Rechts und links von uns sehen wir ab und zu Streckenabschnitte der Schwarzwaldbahn.

Auf der gegenüber liegender Bergseite, sehen wir Teilabschnitte der Schwarzwaldbahn, die die große Kehrschleife Richtung Gremmelsbacher Tal nimmt.

Wir erreichen den Alpirsbach-Wasserfall und machten einen kurzen Abstecher an die Bahnlinie, wo sich eine Gedenkstätte für den Tunnelbau befindet.

In der Nähe des Weiler „Glasträger“ befindet sich eine schöne Schutzhütte, bei der Rast gemacht wurde.

Mal wandern wir direkt neben der Gutach, dann geht es wieder aufwärts.

Das Gebiet ist von steilen felsigen Hängen geprägt und der Wald ist herrlich.

Es duftet nach Moos und Tanne, man hört Vogelgezwitscher und das Rauschen der Gutach.

Nach diesem stetigem „bergauf -bergab“ wurde nun der großzügige Rastplatz Sandbühl erreicht. Von hier schweift der Blick über die Ortschaft Niedrigwasser.

Nach kurzem Abstieg wurde dann die Ortschaft durchquert, um an der Brauerei Ketterer, dass „Brauwasser“ was aus einer Quelle oberhalb von Hornberg kommt, zu genießen.

 

Größte Kloschlüssel der Welt

Vorbei an den Sportanlagen erreichen wir die Sanitärfirma Duravit und hier ist als Blickfang die größte „Kloschüssel“ der Welt zu bewundern.

Auf der Westseite des Tales grüßt von oben die Hornberger Burg, auf der jährlich die Festspiele des „Hornberger Schießens“ aufgeführt werden.

In einem schönen Café an der Gutach in Hornberg wurde dann der Abschluss dieser Wanderung genossen.

Aber es gibt auch einen kleinen Wermutstropfen. So schön diese Wanderung auch ist, der Verkehr der B33, war leider mit seiner Geräuschkulisse nicht so schön.

Autor Wieland H. Valasek

Wanderung Allerheiligen Ruhestein Seibelseckle am 31. Juli 2022

 

Pünktlich um 10:00 starteten wir in Lierbach.

Über viele Stufen stiegen wir entlang der Wasserfälle hinauf zur Klosterruine Allerheiligen.

 

Höhenausblick Rhein- und Achertal

Nach kurzer Pause ging es an der Melkerei vorbei zum Ruhestein (in der sonntäglichen Ruhe genossen wir die herrlichen Ausblicke auf Rhein- und Achertal), wo wir gutgelaunt eine längere Mittagspause einlegten.

 

Nationalparkzentrum am Ruhestein

Beim Ruhestein befindet sich das Nationalparkzentrum, das wir leider nicht besuchen konnten, aber es lohnt sich es einzeln anzuschauen.

Nach der Pause ging es auf der letzten Etappe weiter zum Seibelseckle.

Am „Orkan Lothar Denkmal“ (höchster Punkt der Wanderung) ließen wir uns noch von Werner fotografieren und gingen hinunter zur Bushaltestelle, wo wir während des Wartens einen Kaffee zu uns nehmen konnten.

Wir fuhren hinunter nach Achern, dort stiegen wir in einen ziemlich vollen Zug.

 

Tipps für Wanderer

Abwechslungsreiche, nicht allzu anstrengende Wanderung, auch wenn uns machmal der Schweiß auf der Stirn stand.

 

Autorin Andrea Friedmann und Konrad Fisch

Fotos Werner Wehlage

Südvogesen- Plateau der 1000 Teiche

Wandergebiete Südvogesen und die 1000 Teiche

Ratold Moriell hat 4 Wandertage vom 16. bis 19. Juni wie immer perfekt organisiert.

Vom Standquartier Belfort (gutes Hotel in der Innenstadt mit ausgezeichneter Halbpension) aus brachte uns 28 Personen der Bus (Firma Schätzle) in die Wandergebiete der Südvogesen und der 1000 Teiche.

Ratold führte die längeren, anspruchsvolleren Strecken, wem dies zu anstrengend war, der schloss sich Gunter Schmid an.

Das Wetter war immer sonnig, außerhalb der Wälder teilweise heiß.

 

Steiler Anstieg zum Ballon d´ Alsace, 1040 Meter

Am ersten Tag starteten beide Gruppen in Emmensbach (Dollertal).

Mit Ratold wagte fast die Hälfte der Wanderfreunde den direkten steilen Weg zum Ballon d’Alsace, immerhin 1040 Höhenmeter und 16 km! Gunters Gruppe erreichte den Bus am Lac d’Alfeld nach abwechslungsreichen Wanderstrecken, kühlen Wälder und wunderbaren große Wiesen!

Der Bus brachte sie nach 4 Stunden zum Parkplatz des Ballon d’Alsace.

Die wunderbare Aussicht vom Gipfel, 1247 m hoch, belohnte beide Gruppen mit Sonne und Wind mit grandiosem Ausblick zu den höchsten Gipfeln des Schwarzwaldes und dem Schweizer Jura Massiv.

 

Seenplatte mit den 1000 Teichen

Gut erholt und gestärkt erwanderten die beiden Gruppen morgens wieder in unterschiedlich langen Strecken die Gegend um die 1000 Teiche (Etangs) zwischen Écromagny und La Mer. Die Landschaft der Seenplatte ist besonders schön und durch viele Wanderwege gut erschlossen.

Dieser Vormitttag war nicht so anstrengend wie der gestrige Tag.

Mittags erreichten beide Gruppen gemeinsam die alte Kirche St. Martin.

Der Friedhof und die Aussicht in die Ferne waren beeindruckend.

Beim anschließenden kurzen Aufenthalt in Faucogny erlebten wir ein um die Mittagszeit lebloses Dorf. Den Eiscafé gab es aber dann im größeren Ort Luxeuil-les-Bains.

 

Luxeuil-les-Bains ein Kleinod in der Franche- Comté

Diese Kleinstadt in der Franche-Comté ist bekannt für seine Thermen, interessante Bauten aus der Renaissance entlang der langen Hauptstraße und die Basilika.

Dort gefiel uns der barocke Orgelprospekt, das Chorgestühl und natürlich die willkommene Kühle des Kirchenraums.

 

Historische Altstadt und große Festung von Belfort sowie Notre- Dame du Haut, Bartholdi, Erbauer Freiheitsstatue New York

Am Samstag besichtigten wir alle zusammen zunächst die Altstadt von Belfort und die Festung, von der man weit über die Stadt sehen kann.

Das große Relief eines Löwen aus dem Jahr 1880 von Bartholdi, Erbauer der Freiheitsstaue in New York, entdeckten wir auch.

 

Unterwegs zum Planche des Belles Filles, 1148 Meter hoch

Danach gab es für Ratolds Gruppe von Lépuix aus einen längeren Anstieg zur Planche des Belles Filles (1148 m hoch), wogegen die andere Gruppe durch ein einsames Tal, das dann mit 13 % Steigung zum Parkplatz unterhalb des Gipfels führte, per Bus fuhr.

Unterwegs begegneten uns Radrennfahrer, die diese Strecke gerne zum Training benützen.

Am Nachmittag hatten wir dann genügend Zeit für die Besichtigung der berühmten Kirche Notre-Dame du Haut in Ronchamp (erbaut von Le Corbusier).

 

La Petite Finlande - Teiche und Prärien

Der Sonntag stand vormittags unter dem Motto Teiche und Prärien, genannt La Petite Finlande, rund um Le Grilloux.

Blühende große Wiesen umrahmten die Naturseen.

Wieder gab es unterschiedlich lange Wanderstrecken.

Diese hügelige Landschaft ist touristisch gut erschlossen und sehr sehenswert.

 

Besuch der alten Kupfermine

Am Nachmittag erlebten wie die ersehnte Abkühlung (8Grad) bei der geführten Begehung der alten Kupfermine Rouge Montagne vom Herzog von Lothringen.

Hier waren noch die Minenarbeiter mit Werkzeugen von Hand unterwegs so dass wir gelegentlich den Kopf einziehen mussten.

Das Kupfer wurde auch von Kindern abgebaut, da klein und wurde für den Bau von Kanonen verwendet.

 

Die Abschlusseinkehr war in einem guten Restaurant in Château-Lambert.

Fazit: Organisation, Bus, Hotel, Landschaften, Wanderungen, Wetter – alles war ausgezeichnet!

 

Autorin Isolde Andlauer

 

der höchste Baum Deutschlands

wo steht der höchste Baum in Deutschlands?Waldtraut höchster Baum Deutschlands

Wo steht der höchste Baum Deutschlands?

Da, wo der schönste Turm der Christenheit steht: In Freiburg

Am Sonntag, 19. Juni 2022 war es soweit.

Nicht nur das Naturdenkmal sorgt für ein Highlight- auch die Temperaturen waren am Sonntag rekordsverdächtig- angenehme 38 Grad.

Trotzdem suchten und fanden sich 13 Frauen und ein Herr ein, um von Horben aus in Richtung Lorrettoberg talwärts zu laufen, meist im schattigen Wald.

Im Schlosscafé kehrte man zum Glück dann noch rechtzeitig ein.

Nach Aussage von Ralph Egenter:

"Auf dem Lorettoberg im schattigen Schloßcafe die Abkühlung."

Highlight: Kloster St. Lioba im toskanischen Stil und der berühmte Kräutergarten, wo man sich Anregungen für den eigenen Garten holen kann, die grandiose Aussicht vom Lorettoberg in Richtung Günterstal, Schauinsland, Rheineben und Kaiserstuhl, in Horben mit der Möglichkeit zum Gießhübel und Staufen oder zum Schauinsland zu laufen, der Rehbrunnen in Freiburg. 

Wo steht der höchste Baum Deutschlands?
Schwarzwaldverein Emmendingen am Lorettoberg in Freiburg

Alpländische Klänge am Feierabend

Jetzt wird es alpländisch am Kellenberg, Mittwoch 18. Mai 2022

Der Wind gab sein Bestes, um die wunderbaren, abendländische Töne bis über die Dächer der Emmendinger Stadt zu übertragen, bei herrlichstem Sommersonnenschein.

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Wildromantik pur - im Donautal

Donaubergland – wildromantisches Oberes Donautal, Sonntag 15.Mai 2022

 

Durch Corona zweimal verschoben, aber der dritte Anlauf konnte unter die Wandersohlen genommen werden.

Obwohl eine dreistündige Anfahrt von Nöten war, startete der Schwarzwaldverein Emmendingen e.V. mit einer 22-köpfigen Wandergruppe am Sonntag, den 16.5.2022, bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen, zu einer besonderen, 16 km langen Wanderung ins Obere Donautal.

 

Knopfmacherfelsen und die Geschichte dazu

Punkt 10.00 Uhr konnte der Start am Bahnhof Fridingen a. d. Donau beginnen.

Nach 35 Minuten Aufstieg war am Knopfmacherfelsen ein erster Höhepunkt erreicht.

Der Legende nach hat eine „böse Maid“ den ehrbaren Knopfmacher Fidelis Martin am 04.04.1823 an den damals noch nicht befestigten Felsen geführt, so dass er samt seinem Pferd in die Tiefe stürzte.

 

Felsen soweit das Auge reicht

Der Blick von dem nun gesicherten Felsen ins Donautal und im Hintergrund das Kloster Beuron war einfach traumhaft.

Nach kurzer Rast ging es weiter zum Stiegelsfelsen.

Auch hier ein schöner Ausblick aber jetzt Richtung Nordwesten.

Beim Mattheiser Käppele wurde die zweite Rast eingelegt.

Durch blühende Wiesen führte der Wanderweg zum Laibfelsen, um dann sanft hinunter zum Übergang beim Ziegelhüttensteg zu gelangen um dort die Donau zu überqueren.

 

eine Ruine unterwegs

Die Wandergruppe musste nun ein kurzes Stück auf dem Donauradweg marschieren, ehe der ca. 700 m lange Aufstieg zur Ruine Kallenberg bewältigt werden musste.

Nach einer kurzen Klettertour an der Ruine, ging es beschwingt herunter wieder an den Donauradweg.

Nach kurzer Zeit wurde die Fischrampe beim Bronner Wehr erreicht.

Hier hat sich leider am 17.10.1960 ein Unglück mit 3 Toten ereignet.

Seit Jahrhunderten stand hier die Bronner Mühle. In dieser Nacht brach eine Geröllmasse aus dem Felsen heraus.

Auf einer Distanz von 200 Metern rutschte der Hang ab und begrub mit etwa einer halben Million Tonnen Geröll alles unter sich.

 

Eine große Höhle unter dem Schloss

Nach kurzem Weg führte ein Abzweig zunächst zur Jägerhaushöhle.

Diese Höhle von großem Ausmaß liegt unterhalb von Schlossen Bronnen.

Leider ist dieses Schloss für die Allgemeinheit nicht zugänglich, es ist in Privatbesitz.

 

Lourdesgrotte außerhalb von Frankreich?

Von Schloss Bronnen ging die vorletzte Etappe ins Liebfrauental mit der berühmten Lourdesgrotte, wo noch einmal ein kurzer Halt eingelegt wurde, um dann die letzte Etappe zum Kloster Beuron unter die Wandersohlen zu nehmen.

 

Etwas müde, aber glücklich erreichte man die Klosterkirche und nach deren Besichtigung wurde im Café „Drahtesel“ die Schlusseinkehr vorgenommen.

 Zum Bahnhof war es nun nicht mehr weit und um 18.00 Uhr folgt die nun leider wieder dreistündige Bahnfahrt nach Emmendingen zurück.

 

Fazit: Zwar lange An- und Rückfahrt, aber bei herrlichem Sonnenwetter, ein Traum von einer Landschaft, die mit ihren Felsformationen ein Naturdenkmal ersten Ranges ist!

 

Ein weiterer Wanderabschnitt von Beuron nach Thiergarten ist für die kommenden Jahre geplant.

 

Text: Wieland H. Valasek

Bilder: Erika Schröder

 

 

Was so Grenzsteine alles erzählen

St. Märgen- Wandern, Kunst und Geschichte

auf dem Stelen- Grenzweg: Thurner- St. Märgen am Sonntag, 08. Mai 2022

Zu einer kurzweiligen Wanderung auf dem Stelenweg vom Thurner nach St. Märgen, geführt von Wanderführer Ratold Moriell, begab sich der Schwarzwaldverein Emmendingen am Sonntag.

Bei herrlichem Wanderwetter erreichte die 25-köpfige Wanderschar per ÖPNV, über Denzlingen, St. Peter, St. Märgen den Thurner.

 

Historisches Thurn- und Taxisches Wirtshaus

Hier oben, in 1.040 m Höhe steht das alte, historische, ehemals Thurn- und Taxische Wirtshaus, wo auch die Wanderung begann.

Anlässlich des 900 - jährigen Jubiläums St. Märgens wurde der Weg neu eingerichtet.

 

Wanderung Grenzsteine auf den Höhen des Schwarzwaldes

Die Wanderung Grenzsteine verläuft entlang der Fußstrecke vom Kernort St. Märgen zum Ortsteil Thurner oder umgekehrt.

Dieser Weg markiert gleichzeitig die historische Grenze zwischen den beiden früheren Gemeinden St. Märgen und Hinterstraß.

 

Wohin wandert die Elz und die Dreisam?

Ebenfalls ist dies auch die Wasserscheide zwischen den beiden Naturräumen der großen Schwarzwaldtäler Elz- und Dreisamtal.

 

Wovon erzählen die Grenzsteine?

Jede Stele steht Pate für ein Jahrhundert. Reliefs, Symbole und Skulpturen illustrieren die verschiedenen Themen.

Die Reihenfolge der Grenz-Steine ist nicht chronologisch.

Damit soll verdeutlicht werden, dass die Geschichte noch nicht abgeschlossen ist.

Zunächst ging es zur St. Wolfgangskapelle, wo auch die erste Stele, hergestellt aus Buntsandstein aus dem Nordschwarzwald, zu sehen war.

Der Wanderweg führte nun leicht bergan, wo er nun auch für ein kurzes Stück auf den berühmten Westweg traf.

Beim Hohlen Graben trennten sich beiden Wege und für die Wanderschar ging es in nordwestlicher Richtung Neuhäusle.

Hier waren 3 weitere Stelen zu besichtigen.

 

Grandiose Ausssichten auf der Höhe

Der Blick von hier oben war gewaltig.

Im Süden grüßte der Feldberg mit seinen noch enormen Schneeresten, im Westen der Schauinsland, davor das Wagensteigtal und im Nordwesten das Kandelmassiv.

Nach dem Gasthaus Neuhäusle war eine kleine Steigung zu nehmen, um dann zum ehemaligen Gasthaus Steinach Hirschen zu gelangen.

Ein kurzes Wegstück entlang der geräuschvollen Straße, um dann in den ruhevollen „Pfisterwald“ einzutauchen.

Beim Spielplatz, unterhalb des Naturschwimmbades, wurden die letzten Meter nach St. Märgen unter die Schuhsohlen genommen.

Im Café der Landfrauen war für die Wandergruppe reserviert und es gab das hervorragende „Klostermenü“.

 

Klostermuseum in St. Märgen

Nur weinige Meter waren es herüber zum Klostermuseum.

Hier konnte man zunächst die handwerkliche, meisterlichen Holzarbeiten für den Dachstuhl von 1760 bestaunen.

Die großartige Uhrensammlung (z. T. wieder zurückgekaufte Uhren aus aller Welt) zeugte von den einzigartigen, präzisen Arbeiten der damaligen Menschen in dieser rauen Gegend.

Die Zeit verging viel zu schnell und ein erneuter Besuch im Museum wurde ins Auge gefasst.

Zwischenzeitlich hatte sich aber der Himmel verdunkelt und der Regen stand an.

Der Bus brachte die Wanderer über St. Peter wieder nach Denzlingen, um von dort weiter mit dem Zug Emmendingen zu erreichen. Regen gab es Gott sei Dank keinen.

 

Autor: Wieland H. Valasek

Bildautorin Annette Mamic´

eine von fünf neuen Rundtouren im Emmendinger Stadtwald

Landschautour: umfassender, grandioser Ausblick auf das Rheintal, Breisgauer Bucht, Kaiserstuhl, Freiamt und Kandel, am Samstag, 07.Mai 2022

Wir starteten um 10:30 Uhr, am Samstag direkt vor der Touristinformation am Bahnhof Emmendingen.

 

Durch das historische Stadt zum Stadtpark- und einer Prinzessin, die ihre Kleider verlor

Zuerst ein Gruppenfoto, dann eine kurze historischen Erläuterungen über die Besonderheiten von Emmendingen durch unseren Vorsitzenden des Schwarzwaldvereins Herr Valasek, wie das alte Gefängnis, das heute das Posthaus beherbergte, von Maria Antoinette, die hier ihre Kleider verlor und für ihren Dienst in Frankreich neu eingekleidet wurde, einer Brennerei, die durch unterirdische Kanäle versorgt wurde.

Dann begann die Tour durch Emmendingen, am Marktplatz an der evangelischen und katholischen Kirche vorbei zum eigentlichen Ausgangspunkt am Emmendinger Stadtgarten.

Dort zeigen die neuen Wegweiser, wie lange, in welcher Richtung, die Rundwege verlaufen.

 

Kellenberg und Wöpplingsberg- Hausberge von Emmendingen

Nun ging es durch Niederemmendingen nach einem kurzen steilen Anstieg zur Anhöhe Kellenberg, mit Blick auf Mundingen, mit üppigen Blumenwiesen und blühenden Obstbäumen.

Hier starteten wir zum ersten Mal die Drohne, die über den Wöpplingsberg flog und erste Rundum - Perspektiven lieferte.

 

Grandiose Ausblicke und Perspektiven - sprach- und atemlos, 360 Grad

Historische Funde und Erbstücke Emmendingens

Nach kurzer Strecke war der Wöpplingsberg, die Kapelle sowie die versteckten Grundgrundrisse einer ehemaligen Kirche erreicht.

So wurde erwähnt, dass diese so konstruiert und gebaut wurde, dass sie zur Sonnenwende, ähnlich wie Stonehenge, das Licht durch ein Fenster ins Innere der Kirche führte.

Leider muss sich man der Fantasie bemühen, um sich die Kirche vorzustellen und deren Bedeutung sowie Wichtigkeit für die Region.

Besser erhalten ist die Wöpplingsbergkapelle - wirklich wunderschön!

Hier rasteten wir und genießen die einmalige Atmosphäre.

Direkt vor der Kapelle, luden Holzbäume zum Sitzen, Verweilen, Sinnieren und Vespern ein.

Zugleich bereicherte uns, die Kulisse mit herrlichem Blick auf die Breisgauer Bucht, Kaiserstuhl, Vogesen und hinüber zur Burgundischen Pforte, wo die Mittelmeer Luft über das Rhonetal auch uns erfasste - den es war nun sehr warm.

Überflüssige Kleider wurden nun verstaut.

Frisch gestärkt, wanderten wir an einem Saumweg zur gebrannten Eiche, am Dreimärker, Grenzstein, der drei Gemeinden zeigt, zum Eichbergturm.

 

 

Eichbergturm- einfach nur umwerfend schön

Hier steht der höchste Aussichtsturm Deutschlands, andere sagen der Höchste Deutschlands.

Ganz egal, ob nur 43 Meter oder 53,50 Meter mit Antenne.

Er ist sehr beeindruckend - stoisch, mächtig wie ein Finger in den Himmel.

Die letzten Stufen beim Aufstieg verleihen einem das Gefühl von völliger Freiheit und Schwerelosigkeit - eine Herausforderungen auf jeden Fall.

Oben angekommen wird Mann oder Frau, von der 360 Grad Rund- um Perspektive fast umgehauen.

Mann/Frau ist dem Himmel so nah - vielleicht nur noch vom Fliegen übertroffen, was unsere Drohne für uns erledigte.

Der Turm bewegt sich im Winde und beim Abstieg, einer nie endenden Schneckengehäuse ähnelnd, freuen wir uns heil angekommen zu sein.

 

Wilhemshöhe- Platz zum Ausruhen, Meditieren und Genießen

Weiter geht es durch einen lichten, immergrünen Wald von Buchen, Tannen und Eichen steil bergab zur Wilhelmshöhe.

Seifenblasen, übermütig und gefährlich nahe

Hier wieder eine traumvolle Aussicht, einem Grillplatz, mit einer Gruppe übermütigen Kindern, die sich Stockbroten machten, grillten und neben große Seifenblasen in den Himmel aufsteigen ließen.

Eine Seifenblase war wohl sehr neugierig und wollte die aufsteigende Drohne unbedingt kennenlernen.

Zum Glück bemerkten wir dies rechtzeitig und konnten den Kurs korrigieren bzw. den aufsteigenden Seifengebilden und - formen anpassen.

 

Grünanlagen an Mühlen - und Brettenbach das grüne Zentrum von Emmendingen

Über liebevolle Schrebergärten, blühend, duftenden Wiesen, Bäumen an der Wilhelmshöhe, schreiteten wir zügig durch die historische Parkanlage und Gebäuden der Zfp, über die Grünanlagen parallel zum Mühlenbach, an einem Garten für alle vorbei - hier wird das Gemüse selbst großgezogen, zu einer Flusskreuzung von Mühlen - und Brettenbach, mit eingebauter Fischtreppe, die auch irgendwann mal den Lachs bei seiner Wanderung unterstützen soll, dem Palio entgegen, am alten Rathaus nach 3 Stunden Rundweg, wo wir uns stärkten und die Tour glücklich und zufrieden beendeten.

 

 

Fazit

Abwechslungsreich, immer wieder überraschende Ein- und Ausblicke und Perspektiven, mit dem Eichbergturm als Highlight, den man aber auch direkt anfahren kann.

Tour ist immer wieder teilbar - für kurz Entschlossene: Kellenberg – Wöppingsberg - Eichbergturm- Friedhof - Emmendinger Stadtgarten zurück zum Bahnhof.

Jedenfalls macht es Hunger auf mehr- dass war sicherlich nicht die letzte Wanderung, so das Resümee aller.

Wir waren zufrieden, glücklich und freuen uns auf die nächste Tour!

Autor: Daniel Hohwieler 

Straussi, wo? Man gönnt sich ja sonst nichts!

Erste Straußi-Wanderung im Markgräflerland

Nachdem die Brunchwanderung Anfang März im Simonswäldertal ein großer Erfolg war, wurde an den Schwarzwaldverein Emmendingen e.V. der Wunsch herangetragen, man möge doch weitere Wanderungen im Bereich von 8 bis 10 km mit schönen Einkehrmöglichkeiten anbieten.

Was aber tun, wenn der Terminkalender mit schönen, erlebnisreichen Aktivitäten ausgefüllt ist?

 

kleine Wanderung zuerst- auf dem Weg rund um die Castellburg- mit einem Quotenmann

Die Entscheidung fiel auf einen Donnerstag und ich fasste eine Straußi-Wanderung ins Auge.

Mit dem ÖPNV fuhr man ins idyllische Sulzburg im Markgräflerland.

Nachdem die winkligen Gassen der kleinen Stadt auf dem Wi-Wegli (rote Raute mit gelben Trauben) verlassen waren, stieg der Weg jetzt zum Castellberg leicht an, um dann an einer Wegegabelung den sehens-werten Weg Richtung Südwesten zunehmen, damit der Castellberg auf der Westseite umrundet werden konnte.

Der Wanderweg, mit herrlichen Ausblicken auf das Rheintal und den Sundgau, die Vogesen lagen leider im Dunst, erreichte die Wandergruppe, 15 Wanderinnen und ein „Quotenmann“ den Ziegelhof von Ballrechten-Dottingen.

Erneute stand nun ein kleiner Anstieg zum Fohrenberg an, der ebenfalls auf der Westseite umrundet wurde.

Oberhalb von Staufen-Grunern schwenkte jetzt der Weg nach Südosten und man konnte schon das ersehnte Ziel, die „Probst-Straußi“ sehen, die dann kurze Zeit später erreicht wurde.

Im schönen Wintergarten fand man Platz und nach einem Essen, mit einem guten Markgräfler Gutedel, verging die Zeit bei schönen Gesprächen wie im Fluge.

Der Aufbruch nahte, um die letzten zwei Kilometer der Wanderung zu absolvieren.

Durch die Reben ging es in den Ort Grunern herunter und in der Dorfmitte war eine alte Trotti (Weinpresse) zu bestaunen.

Nach der Durchquerung des Ortes war das Endziel am Bahnhof Staufen-Süd nicht mehr weit.

Eine 10 km lange und für nicht mehr ganz so wandertechnisch aktive Wanderfreundinnen, endete die erlebnisreiche Wanderung mit strahlenden Gesichtern der Bitte, eine erneute, solch kurzweilige Straußi-Wanderung wieder anzubieten.

Der Schwarzwaldverein Emmendingen wird dem Wunsch entsprechen.

Die 2. Straußi-Wanderung wird am Donnerstag, den 19.5. stattfinden.

 

Bericht: Wieland H. Valasek

Sanierung 4 Burgenweg- Kniebreche- Kirchweg

Arbeitseinsatz zur Pflege des Wegenetzes, Samstag 23.April 2022- mit dem Schwarzwaldverein Emmendingen

Heute waren um 9 Uhr früh,viele menschlichen und tierische Helfer im Einsatz, die mitwirkten, dass das  Schottermaterial vom Bauhof/Förster Emmendingen an den 4 Stellen fleißig verteilt wurde. So wurden Schaufel, Spaten, Hacken und Schubkarren bereitgestellt, um die teils verschlammten und versumpften Wegeabschnitte auszubessern. Los ging es an der Schorenhof-Hütte am Wöpplingsberg.

Hier starteten wir mit den Schubkarren und Kies beladen zu den Löchern, die wir mit Rundhölzern und Kies ausbesserten. Zum Glück hielt das Wetter- es schien sogar die Sonne und wir erhielten überraschender Weise auch Unterstützung von vierbeinigen Tieren, die uns mit weiteren Hölzern versorgten. Leider hatte einer die Aufgabe anders verstanden- er spitzte und knabberte das mitgebrachte Holz tierisch fachgerecht zu.  Dabei war auch der jüngste Helfer Oskar, der selbst eine Kinder Schubkarre mitbrachte und überall zu finden war und dafür sorgte, dass der Altersschnitt dramatisch fiel und die anderen Helfer angespornt waren, das beste zu liefern und zu arbeiten.

Anschließend wurden wir mit Vesper und Getränken dank unseren Vorsitzenden Wieland Valasek, bestens versorgt. Die Arbeit war schnell und gut erledigt, bestens von Ralph Egenter, unserem Wegewart organisiert. Gerne wieder!

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Sylvia Karina Jan Badische Zeitung

Vorstellung neuer Wander- und Radtouren in Emmendingen, Bericht in der Badischen Zeitung und Emmendinger Tor am 22. April 2022

 

Am Donnerstag, 14. April 2022 wurde, in Anwesenheit des Oberbürgermeisters von Emmendingen Hr. Schlatterer, Hr. Fechner von der SPD, den Veranwortlichen des Stadtourismus Frau Desenzani, Frau Weidler, Frau Kreiner, Frau Schoder sowie Vertreter des Schwarzwaldvereins Hr. Valask, Hr. Moriell, Hr. Scherrer sowie weiteren Mitgliedern des Schwarzwaldvereins, offiziell die Touren- und Themenwege eröffnet.

Die fünf Themenwege starten beim Bahnhof in Emmendingen. Gegenüber dem Bahnhof, vom Gleis 1 aus Freiburg in Richtung Offenburg kommend, direkt am Busbahnhof und dem digitalen An- und Abfahrtsplan der Stadt Emmendingen, beginnen alle Tourenwege.

Es sind sowohl Rundwander- als auch Radtouren, wie der Vierburgenweg von Waldkirch zur Burg Lichteneck als Teilabschnitte des Badischen Weinradweges oder des Breisgauer Weinpfades.

Alle Schilder sind so aufgestellt worden, dass sie sowohl die Hin- wie auch als Rückweg erwandert werden können.

Die Broschüre dazu kann kostenlos bei der Tourist- Information im Bahnhofsgebäude Emmendingen abgeholt werden.

Die Radtouren orientieren sich am bestehenden Radwegenetz.

So kann leicht die tourstischen Highligts wie Kaiserstuhl, Zweitälerland Elztal- Simonswald sowie das Taubergießen erreicht werden.

Insgesamt wurden 140 neue Schilder an 66 Markierungspfosten von unseren Wegewarten Winfried Scherer und Ralph Egenter sowie den zahlreichen Helfern angebracht. Vielen Dank dafür!

 

Am 07. Mai wird die erste geführte Wanderung der Landschau Tour vom Schwarzwaldverein unter der Leitung von Ralph Egenter gestartet.

Telefon: 0176-50227309

Start: 10:30 Uhr bei der Tourist- Information am Bahnhof Emmendingen.

Tourenportal Outdooractive Navigation per Smartphone für die Wanderung:

https://www.outdooractive.com/de/route/wanderung/schwarzwald/landschau-tour/67036573/?utm_medium=referral&utm_source=embed&utm_campaign=embed-plugin-referral&utm_term=https%3A%2F%2Ftourismus.emmendingen.de%2F

 

Nähere Informationen zu den Touren finden Sie auch auf:

https://tourismus.emmendingen.de/entdecken-erleben/wandern-radfahren/wandern

 

Weitere Wanderwege und Tipps auch auf Emmendinger Wanderwege 

 

Bericht Rundtouren, Emmendinger Tor, am 20. April 2022

https://www.calameo.com/read/003743820ef9af16dcdbf

 

Autor: Daniel Hohwieler

Foto Sylvia Karina Jahn Badische Zeitung

 https://www.badische-zeitung.de/rund-um-emmendingen-gibt-es-jetzt-acht-neue-wanderwege

 Wer rund um Emmendingen unterwegs ist, hat die Schilder für die neuen Wanderwege bestimmt schon entdeckt. Pünktlich   zu Ostern stellte nun die Stadt ihre Broschüre dazu vor. Sie enthält acht Vorschläge für Wanderer und sieben für Radfahrer;   jeweils fünf der Touren sind neu und Rundtouren.

Mitglieder des Schwarzwaldvereins haben für die neuen Themenwege insgesamt 140 neue Schilder montiert, Radler können sich an den bestehenden weiß-grünen Schildern orientieren. Alle Touren sind auch auf der touristischen Webseite der Stadt sowie über das überregionale Onlineportal Outdooractive zu finden – wer mag, kann sich also auch per Smartphone den Weg zeigen lassen.

Die Touren wurden mit dem Schwarzwaldverein erarbeitet. "Die Leute kommen zu uns und wollen Wander- und Radtourenvorschläge", beschreibt Isabella Weidler, Leiterin der städtischen Tourist-Information, die Entstehungsgeschichte. Diesen Wunsch erfüllt die 42-seitige Broschüre mit Touren, die am Bahnhof oder am Stadtgarten starten. Ein idealer Standort, nicht nur für Autotouristen: Bahn und Bus sind nah, das Stadtzentrum lädt zum Erkunden ein – und zur Einkehr, sagte Oberbürgermeister Stefan Schlatterer. Tipps dazu enthält die Broschüre ebenfalls.

Die neuen Wanderwege sind durch neue Logos gekennzeichnet – Eichbergturm, Hochburg, Kapelle Tennenbach, Burg Landeck und die Allmend; die wurden aus dem städtischen Logo entwickelt und ergänzen das Wanderleitsystem des Schwarzwaldvereins, mit dem das rund 80 Kilometer lange Wandernetz beschildert ist.

Wie man dieses System nutzt, erklärte Wegereferent Patrick Schenk vom Hauptverein: Auf den beschrifteten Tafeln findet der Wanderer die Ziele mit Kilometerangabe und dort wiederum die nächsten beschrifteten Tafeln; dazwischen weisen Pfeile mit einer farbigen Raute den rechten Weg. Die Zieltafeln haben außerdem ein Standortfeld – ein wichtiger Hinweis für Rettungskräfte, sollte unterwegs mal etwas passieren.

Gekostet hat das Projekt insgesamt 16.300 Euro, sagte die stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Familie, Kultur und Stadtmarketing, Beate Desenzani: "Das hätten wir uns nicht leisten können, aber der Naturpark Südschwarzwald hat uns eine Förderung von 60 Prozent der Kosten zugesagt und auch die Kostensteigerung mitgetragen." Am vergangenen Donnerstag hatte die Stadt den Förderbescheid über 9740 Euro erhalten. Das Geld stammt aus Landesmitteln und der Lotterie Glücksspirale.

Die Broschüre gibt’s kostenlos in der Tourist-Info am Bahnhof. Zum offiziellen Wander-Opening am 7. Mai bietet der Schwarzwaldverein eine geführte Wanderung auf der neuen Landschau-Route an, die den Eichbergturm mit einschließt. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr an der Tourist-Info. Autorin: Sylvia Karina Jahn, Badische Zeitung

Foto Erika Schröder

1. Feierabendradeln. Der Schwarzwaldverein Emmendingen startete am 20. April in die Saison.

Naturlehrpfad Wyhl - ein Dschungel mitten im Auenwald

Am Sonntag, 10 April war es soweit: Wir fuhren mitten hinein in die Wildnis des Rheinwaldes.

Unter der Führung eines echten Anti- AKW Kämpfers und unserem Wanderführer Ralph Egenter schlenderten wir an einen engen Naturlehrpfades durch den Wald von Laubbäumen wie Walnuss, Buchen, Eichen und vielen Lianen. Diese und weiteres Totholz, wie auch selbst gebaute Holzbrücken, machten die Tour zu einem einmaligen Erlebnis. Geschichten über Rheinbunkern, Wildschweine, die auf der Suche nach Nahrung den Boden aufwühlten sorgten für reichliche Unterhaltung.

Immer wieder wurde der Marsch durch lehrreiche Anekdoten über Flora und Fauna unterbrochen. Bis wir an einen der zahlreichen Rheinauen kamen. Dort besichtigten wir eine der langen Holzboote, die mit Wasser gefüllt, auf ihren Einsatz warteten.

Ein Denkmal erinnerte an die ehemaligen Auswanderer, die im fernen Venezuela eine deutsche Kolonie gründeten. Sie fuhren bis zum Rhein und bis nach Amsterdam, um von dort eine der zahlreichen Auswanderungsschiffe zu erreichen, um im "gelobten Land" neu anzufangen.

Nach einer kurzen Rast, wo im Vereinshaus, die einheimischen Hölzer des Auenwaldes bewundert werden konnten, die hier verbaut wurden.

Ging es an einem Insektenhotel vorbei durch einen Bärlauchwald, der unser Hunger verstärkte, zum Kleinzuchtverein Whyl.

Hier wurden wir herzlich empfangen und so mancher oder manche, freute sich über den Hasenbraten und das bald stattfindende Osterfest.

Autor: Daniel Hohwieler

Alphorn Blasen am Wöpplingsberg

1. FrühjahrkonzertMittwoch 06. April 2022 am Krottling

Heute trafen sich die Alphornbläserinnen Susanne Mochner und Monika Engler am Krottling.

Es handelt sich hier um einen Wegepunkt der die Kinzge von der Unterstatt nach Mundingen oben an der Kuppe beschreibt.

Seit 2 Monaten läuft hier auch der neue Rundwanderweg (Landschau Tour) herüber.

Tief hängende Wolken, ein lebhafter Wind und manchmal auch ein kleines Getröpfel,

konnten die beiden Alphornbläserinnen Susanne Mochner und Monika Engler nicht
davon abhalten, ihr erste Alphornblaskonzept in diesem Jahr, auf dem Wöpplinsberg, bei dem neu
eingerichteten Markierungspunkt des Schwarzwaldverein Emmendingen e.V. dem sogenannten „Krottling“ abzuhalten.

Eine gute ¾ Stunde erklangen die wunderschöne Alphorntöne von hier oben hinab in die Unterstadt und nach Mundingen.

Weitere Alphorn-Spielabende werden im Laufe diese Frühlings und dem Sommer erklingen.

Autor: Wieland Valasek

 

Bild- und Videoautor: Ralph Egenter

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Auf dem neuen Panoramaweg in Freiamt

Rundwanderung in Freiamt, Sonntag, 20 März 2022

Auf dem neuen Panoramaweg

 

weiterführende Link: https://chilli-freiburg.de/specials-freizeit-in-der-region/wandern-mit-weitblick

Wandern mit Weitblick: neuer Panoramaweg in Freiamt | chilli:freiburg:stadtmagazin (chilli-freiburg.de)

Sonntags -Brunch im Märchencafé in Bleibach, 13.März 2022

 

Eine neue Form des Wanderns stellte der Schwarzwaldverein Emmendingen e.V. nun seinen Mitgliedern und Gästen vor.

Eine Brunch-Wanderung, u.a. gedacht für Personen, die nicht mehr größere Wanderungen mitmachen können, aber sich immer noch in freier Natur, dazu mit anderen Wanderfreunden, treffen und bewegen wollen.

Die Gutacher Wanderfreundin Edith Rottleb hatte nun eine solche Wanderung dem Schwarzwaldverein Emmendingen angeboten und 20 Wanderfreunde nahmen dieses Angebot mit viel Freude an.

Am Sonntag, 13.3. trafen sich die Wanderfreunde am Bahnhof von Gutach-Bleibach um dann auf der linke Flussseite der Wilden Gutach ins Vordere Simonswäldertal, vorbei an der Mariengrotte, zum Märchencafé an der Niederbruck zu wandern.

Dort waren bereits durch die freundlichen kompetenten Servicekräfte für die Gruppe im gepflegten Außenbereich die Plätze reserviert.

Bei strahlendem Frühlingswetter, dazu bei bester Laune, wurde ein ausgiebiger Sonntagsbrunch eingenommen.

Natürlich durfte ein Besuch des Märchengartens nicht fehlen.

Nach dieser ausgiebigen Rast machte sich die Gruppe auf, um den Rückweg auf einer anderen Route zu nehmen. Bis Kregelbach war es flach, um den für einen Kilometer ordentlich anzusteigen, was dann aber mit einem prächtigen Blick ins Simonswäldertal, Richtung Gutach mit dem Vögelestein und dem Tännebühl im Hintergrund belohnt wurde.

In der Nähe des Scheibenbühls, an einem großartigen, kleinen Rastplatz, wurde noch einmal eine kurze Pause eingelegt, um dann Richtung Ölbergkapelle zu wandern.

Unterwegs war dann auch noch ein „Insektenhotel“ zu bewundern.

So erreichte man wieder den Bahnhof von Bleibach, um von hier die Heimreise anzutreten.

Diese 9 km lange Wanderung war für alle Teilnehmer sehr kurzweilig und man sah sehr zufriedene Gesichter.

Zum Schluss konnte Edith noch verkünden, dass in diesem Jahr noch 2-3 Vollmond-Wanderungen (eine davon auf dem Kandel) geplant sind.

Der Schwarzwaldverein Emmendingen wird darüber informieren.

Autor sowie Fotos: Wieland H. Valasek

von Werner Wehlage auf die Breisgauer Bucht

Wanderung rund um den Tuniberg zur Kapelle Ehrentrudis

Am 20.02.2022 haben 20 wanderfreudige Mitglieder an einer abwechslungsreichen, ziemlich windigen, aber auch teilweise sonnigen Wanderung über den südlichen Tuniberg teilgenommen.

Es ging per Zug und Bus in einer Stunde nach Munzingen und dann 10 km in 3,5 Stunden über die Weinberge zur Bushaltestelle nach Tiengen.

Ob der Dackel Felix die Aussichten nach Süden und Westen auch genossen hat, weiß man nicht, jedenfalls sprang er mit wehenden Ohren munter um uns herum.

Isolde Andlauer

Bilder von Isolde Andlauer- Tuniberg Wanderung im Februar

Rundwanderung Staufen – Katzenstuhl – Grunern – Staufen, Sonntag, 16.1.2022

Nachdem der Samstag das Breisgau in einer Nebelsuppe verwandelte, erwachte der Sonntagmorgen in einen kalten, aber sehr sonnigen Tag.

Eine 23-köpfige Wanderschar plus einen Hund (Karlotta), machte sich am Bahnhof Emmendingen dann in der Früh auf den Weg nach Staufen.

Vom Bahnhof begann die Wanderung zunächst entlang des kleinen Flusses Neumagens bis zum Schwimmbad.

Über einen vereisten Steg zunächst der Wechsel auf die Südseite und Überquerung der Münstertalbahn.

Weiter ging es zum Wanderpunkt „An der Lehne“.

Hier begann der Aufstieg zum Katzenstuhl, der über die südöstliche Flanke beim „Lindenschlager“ in Angriff genommen wurde.

Ab dem „Rotlachengrund“ war noch einmal ein kurzer, knackiger Anstieg zu bewältigen, ehe man den Katzenstuhl (595 m) erreichte.

Kurz danach wurde in der Katzenstuhlhütte von der Wanderschar eine ausgiebige Vesperpause eingelegt.

Der Abstieg erfolgte über den Serpentinenweg herunter nach zum „Eschwaldweg“ in Grunern.

Zurück ging der Wanderweg wieder in flachem Gelände zur Ortsmitte von Grunern und dann zurück nach Staufen.

Die 12 km lange Wanderung mit 370 Höhenmetern-Anstieg, dazu herrlicher Sonnenschein und im oberen Bereich des Katzenstuhls Schneereste, hinterließen eine sehr gute Stimmung und die Freude der Wanderfreunde auf die kommenden Wanderungen des Schwarzwaldvereins Emmendingen. 

Autor Wieland H. Valasek, Emmendingen, 24.1.2022

Bild von Erika Schröder

Auf ins Wanderjahr 2022, Start am Dreikönigstag von Emmendingen-Teningen-Emmendingen

Neues Jahr, neues Glück,

so starteten wir gestern, unerschütterlich ins neue Jahr, trotz Regen und Schnee zuvor.

Als wir losliefen kam, wie bestellt, die Sonne hervor, tröstete uns über die vielen Pfützen und schlammige Pisten, die unseren Weg säumte.

Alle waren froh, gut gelaunt, auch weil es endlich wieder losging mit den Wanderungen, trotz oder gerade wegen Corona.

Wir liefen ein Teil des Elzdammes, überquerten in Tenningen eine klassische Holzbrücke, hielten uns kurz im historischen Ortskern von Tenningen auf, unter anderem beim evangelischen Pfarrhaus, über eine Brücke gelangten wir zu einem Aussiedlerhof, wo Lamas uns begrüßten.

Nach einer kurzen Rast auf freiem Feld, gruppierten wir uns zu unserem Foto, um anschließend über verschlungene, schlammige, kurze Wege an einer Weihnachtskrippe mit Eseln und Jesu Kind vorbei zu unserem Endweg zu kommen.

Wieder ein gewagter, schlammiger Weg, der unsere Waden kräftigte und für gute Laune sorgte, den es war endlich geschafft: Viel frische Luft, gutes Training und tolle Gespräche.

So wurde der Tag, beim "Thai" in Emmendingen, kulinarisch abgeschlossen.

Leider war alles viel zu kurz, aber gerne mehr davon, so das einheilige Meinung.

So sehen wir uns ja am 16. Januar wieder, in Staufen.

Bericht: Daniel Hohwieler

PRESSEMITTEILUNG

 

KANDELHÖHENWEG

 

5. Etappe – St. Peter – Freiburg/Schwabentor

 

18 frohgelaunte Wanderbegeisterte aus den Schwarzwald-Ortsvereinen Emmendingen, Denzlingen, Teningen und Waldkirch-Kandel trafen sich am ZOB Denzlingen, um mit dem Bus hinauf nach St. Peter-Campingplatz zu fahren.

Dort endet nämlich die 4. Etappe des Kandelhöhenweges (Waldkirch-St. Peter) und es beginnt die 18 km lange 5. Etappe nach Freiburg zum Schwabentor.

Während im Tal noch dichte Nebelschwaden waberten, war hier oben auf 740 m Höhe bereits strahlender Sonnenschein angesagt.

Diese „Sportliche Wanderung“ wurde vom Schwarzwaldverein Emmendingen, unter der kundigen Leitung von Wanderführerin Erika Schröder, organisiert.

Über den Sauwasen – Langeeckhof – Am Wuspeneck – Am Flaunser wurde dann das Streckereck (die Hälfte der Wegstrecke) erreicht und dort wurde dann eine ausgiebige Rast vorgenommen.

Weiter über den Hornbühlweg ging es zum Ochsenlager. Von hier hieß es nun noch einmal einen Aufstieg zu Roßkopf mit seinen vier Windkraftrotoren zunehmen. Unterbrochen nur von der großartigen Aussicht vom Martinsfelsen Richtung Norden.

Am Roßkopf mit seinem Aussichtsturm war natürlich reges Treiben der Mountainbiker angesagt. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es über die Obere Roßkopfscharte zu den Sieben Linden, weiter zur Roten Hütte, um dann einen versteckt laufenden schmalen Pfad, oberhalb des offiziellen Wanderweges bis zum Kleinen Kanonenplatz zu nehmen. Kurze Zeit später war der Kanonenplatz erreicht mit seinem herrlichen Blick auf das Münster und die Altstadt. Jetzt war es nicht mehr weit bis zum Endziel, dem Schwabentor.

Mit einer reinen Gehzeit von 4.40 Stunden und einem Durchschnitt von 4,2 km pro Stunde, konnte man mehr als zufrieden sein.

Ein fröhlicher Abstecher in einem Biergarten der Altstadt beendete dann diese schöne, aber auch anstrengende Wandertour.

Die nächsten Wanderungen der Ortsvereine stehen bereits in den Startlöchern und alle Wanderbegeisterte sind aufgerufen, sich daran zu beteiligen.

 

Emmendingen, 19.7.2021

 

PRESSEMITTEILUNG

 

Endlich wieder wandern“

 

dieser Spruch ging vielen Wanderfreunden:innen am Sonntag, 13.6.2021 über die Lippen, als eine stattlichen Wanderschar am Hebelhof auf dem Feldbergpass sich zu einer Genusswanderung von 12 km, rund um das Herzogenhorn und dann zur Krunkelbachhütte bereit machte.

Über den Westweg (Ostvariante) ging es an der Emmendingen Hütte und dem Gasthaus Grafenmatt vorbei, hinauf zum Ahornbühl, dem Leistungszentrum Herzogenhorn und zur Glockenführe. Diese ist eine Wegespinne, die in 5 Richtungen abzweigt.

 

Der Westweg führte nun hinaus zum Herzogenhorn (1.415 m NN). Ein herrlicher 360° Rundumblick ließen die Augen der Wanderer überfließen. Dazu weiß-blauer Himmel und in der Höhe recht angenehme Temperaturen. Ein Anblick über den Abgrund des Nordkares vom Herzogenhorn, ließ einige Teilnehmer erschaudern.

Über einen steilen Abstieg auf der Südseite wurde dann der Wanderstandort „Zinken“ erreicht und über einen weiteren leichten Abstieg erfolgte dann der kurze Aufstieg zur Krunkelbachhütte.

Bei herrlichem Wetter konnte in der großzügigen, gepflegten Außenanlage der Hütte gemütlich Rast gemacht werden.

Die Krunkelbachhütte liegt auf einem Sattel in 1.294 m Höhe zwischen dem Herzogenhorn und dem Spießhorn 1.351 m. Gleichzeitig ist die Hütte auch Amtliche Wetterstation.

Nach ausgiebiger Rast folgte der Wanderweg zurück bis zum Abzweig „Zinken“ um dann über einen herrlichen Naturlehrpfad auf der Nordostseite des Herzogenhornes wieder zur Glockenführe zu gelangen. Ein eindrucksvolles Erlebnis auf diesem Pfad tat sich den Wanderern auf, als man einen Blick nach oben auf das gewaltige Nordkar hatte und einem bewusst wurde, am Morgen hatte man da noch oben gestanden und in die Tiefe geblickt.

Von der Glockenführe ging es dann gemütlich wieder an den Hebelhof zurück, wo der Bus die Gruppe wieder zurück nach Titisee brachte, um dann mit der Bahn wieder nach Emmendingen zu fahren.

  

Emmendingen, 14.6.2021

 

Wieland H. Valasek

 

 

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