Nach dem 1. Weltkrieg

Nach dem Tod von Julius Ankele im Jahr 1913 übernahmen Ludwig Honegger und kurz darauf Walter Allolio das Vorstandsamt.

 

Der Verein erlebte nach dem 1. Weltkrieg, während dem fast keine Wanderungen stattfanden, einen neuen Aufschwung als geselliger Wanderverein. Zahlreiche jüngere Mitglieder schlossen sich an. Eine Tourenkommission kümmerte sich um die Wanderungen, eine Wegekommission übernahm die Betreuung des weitläufigen Wanderwegenetzes.

 

Der Verein, der ab 1923 von Dr. Adolf Backfisch geleitet und dessen Bezeichnung zwischenzeitlich in Ortsgruppe geändert wurde, leistete einen finanziellen Beitrag zur Herausgabe des Kartenwerkes. Er unterstützte besonders das Blatt Kaiserstuhl - Emmendingen.

 

Die 1929 einsetzende Weltwirtschaftskrise, Not und Massenarbeitslosigkeit bekam auch der Emmendinger Schwarzwaldverein zu spüren. Unter dem Druck der „Zeitverhältnisse", weil sie den Beitrag nicht mehr bezahlen konnten, erklärten zahlreiche Mitglieder den Austritt.

Schwarzwaldverein Emmendingen [-cartcount]